Die Querflöte
... ist ein kompliziertes Instrument mit einer feinen Mechanik, die mit Öl versorgt werden muss, Klappen und Polster, die nachgestellt werden müssen. Daher bedarf sie auch einer regelmäßigen Pflege. Somit sollte die Flöte einmal im Jahr durchgesehen und wenn nötig, gewartet werden.

Wie die Inspektion an einem Auto die Lebensdauer erhöht, so erhöhen die Inspektionen die Lebensdauer Ihrer Flöte.

In jedem Detail einer Flöte steckt viel Präzision, Technik und bestes Material – aber auch viel Liebe zur Musik.

Die Qualität einer Flöte:
Für die Qualität der Flöte ist nicht allein das Material entscheidend.
Es gibt unterschiedliche Materialien wie Neusilber, Silber, Gold, Platin und Holz.

Viel wichtiger ist die Verarbeitung des Korpus (Rohr), der Durchmesser, Tonlochposition und der genaueste Sitz der Mechanik. Besonders wichtig ist auch die Form des Kopfstücks und des Mundlochs. Bei allen Fabrikaten sind die Maße etwas unterschiedlich
.

Der Silberkopf
bringt schon eine Veränderung der Klangfarbe. Wenn er gut gebaut ist, ist die Tonansprache auch wesentlich leichter.

Die Silbermechanik
bietet auch große Vorteile. Die Eigengeräusche machen sich weniger bemerkbar. Eine Silberklappe verursacht eher ein dumpfes „klapp“, Neusilber ein helles „klick“.

Neusilber
ist das preisgünstigste Material einer Flöte das für Schülerflöten bevorzugt wird. Der Ton ist heller, er klingt manchmal auch grell.

Ringklappen
sind Klappen, mit einem Loch in der Mitte (nur die Klappen die gegriffen werden). Der Anfänger lernt von Anfang an das präzise Greifen. Man hat auch die Möglichkeit, das entsprechende Tonloch
nur halb zu schließen. Sehr vorteilhaft, um ein Glissando zu spielen oder Töne zu Jazz oder Folklore verwendet wird. Auch hilfreich für die Intonation einzelner Töne.